Posts Tagged ‘Zeitmanagement’

Wenn Sie nur eins machen ….

Friday, March 25th, 2011

…. die Chaos-Schublade ordnen

Jeder hat eine. Eine Schublade, die der Kaverne der kleinen Meerjungfrau ähnelt: sie enthält ungezählte Schätze in einem Haufen. Trotzdem ist es relativ einfach, sie in Griff zu bekommen und erspart viel Zeit langfristig.

Die Schublade in drei Schritten verwandeln.

VORHER

VORHER

1. Entleeren Sie die Schublade auf Zeitungspapier. (Sie werden staunen, wie viel hineingepasst hat!) Jetzt dass Sie den besseren Überblick haben, schauen Sie sich alles genau an und all die Dinge – ausgetrocknete Lippenbalsam, abgelaufene Coupons, alte Quittungen, mysteriöse Schlüssel, etc. –  wegwerfen, die kaputt, abgelaufen oder überholt sind.

2. Als nächstes, legen Sie die Sachen zur Seite, die nichts in dieser Schublade zu suchen haben. Diese Fremdartikel gruppieren, so dass Sie sie am Schluss schneller an der korrekten Stelle verstauen können.

NACHHER

NACHHER

Dann sortieren Sie die übriggebliebenen Sachen (die tatsächlich in dieser Schublade gehören), ob nach Artikel, Farbe, etc.

3. Als letztes legen Sie die Sachen wieder in die Schublade. Da Unordnung in  Schubladen relativ schnell entstehen kann, können Schubladen-Organizers – ob für Unterwäsche, Schminksachen, Büromaterial, Küchenutensilien, usw. – eine große Hilfe sein, um die neue Ordnung aufrechtzuerhalten.

KÜCHE

KÜCHE

SCHLAFZIMMER

SCHLAFZIMMER

BÜRO

BÜRO

Sich organisieren – wozu der Aufwand?

Friday, March 18th, 2011

In regelmäßigen Abständen nehmen Sie sich vor, sich am nächsten Regentag zu organisieren. Nicht nur aufzuräumen, sondern Ihr Umfeld wirklich zu ordnen. Jedoch vergeht der Tag irgendwie, ohne dass etwas passiert. Letztendlich ist Ihnen ja bewusst, dass eine derartige Unternehmung einiges an Zeit und Arbeit bedarf, und was hätten Sie davon überhaupt?!

IHR PERSÖNLICHER GRUND ZUM HANDELN

Sich zu organisieren ist eine persönliche Angelegenheit.  Genau wie es eine Vielzahl von Ordnungssystem gibt, um die Anforderungen des Individuums abzudecken, stammt die Motivation, das eigene Umfeld grundlegend zu organisieren, aus einer Vielfalt von Gründen.  Deshalb ist es notwendig zu verstehen, warum es für Sie wichtig ist. Wenn Sie den wahren Grund erkannt haben, dient dies dazu, Ihnen den nötigen Schub zu geben bzw. sich während der harten Arbeit motiviert zu halten.

AUF DER OBERFLÄCHE

Wenn ich mich mit einem Kunden zum ersten Mal treffe, ist eine meiner ersten Fragen, wieso sie/er sich organisieren möchte. Wozu der Zeit-, der Arbeits- und schließlich auch der finanziellen Aufwand? Warum ist es für sie/er so wichtig?

  • „Es gefällt mir nicht, wie die Wohnung aussieht.“
  • „Es wäre mir zu peinlich, wenn Familie/Freunde mich besuchen und mein Chaos sehen würden.“
  • „Wir haben zu viele Sachen und das Haus ist einfach voll.“
  • „Ich finde nichts mehr!“

42-15664220TIEFER GEHEN

Auch wenn die o.g. Gründe motivierend genug wären, liegt die Wahrheit im Allgemeinen  jedoch etwas tiefer unter der Oberfläche, und in kurzer Zeit kommen die tatsächlichen Ursachen der Probleme ans Licht. Und meistens haben diese Gründe weniger mit dem Erscheinungsbild des Umfelds zu tun.

  • Die Frau, wem es nicht gefiel, wie die Wohnung aussah, empfand Stress beim Betreten der Wohnung und wollte ein Zuhause für sich schaffen, wo sie sich entspannen und zur Ruhe kommen könnte.
  • Der Mann, dem es zu peinlich gewesen wäre, wenn Familie/Freunde das Chaos erblickt hätten, wollte Einladungen erwidern können und somit sein Sozialleben verbessern.
  • Die Familie im „vollen“ Haus fühlte sich von ihren Sachen und dem Chaos überwältigt und hatte kaum Energie. Sie wollte sowohl physischen Raum als auch seelischen Freiraum schaffen.
  • Die Frau, die nichts gefunden hat, wollte eine positive Atmosphäre für ihre Familie kreieren. Fast jeden Tag hat sie wertvolle Minuten auf der Suche nach banalen Gegenständen verloren und ist anschließend mit ihren Kindern oder ihrem Mann in einen Streit geraten. Letztendlich hat ihre Familie sie nicht verärgert, sie ist wohl mit sich selbst frustriert gewesen.

Was bewegt Sie wirklich dazu, sich organisieren zu wollen?